Burg Bederkesa

Bei diesem Grab handelt es sich um eine Frauenbestattung, die am Rande eines Herrenhauses der Dorfwurt Feddersen Wierde gefunden wurde.

Burg Bederkesa – ein tolles Urlaubsziel auch für Kindern

„Die Burg ist toll“, schwärmt Ole. Der Zehnjährige nutzt gerade zusammen mit seinem Freund Hannes die Gelegenheit, das archäologische Museum in der Burg Bederkesa genau unter die Lupe zu nehmen.
Nach einem kurzen Einführungsfilm über die Ausgrabungen der Feddersen Wierde, Fallward und Flögeln, hatten die beiden Jungs viel Zeit, sich die Exponate „in echt“ anzuschauen. „Ich fand den Film gut, weil man da genau sehen konnte, wie vor langer Zeit die Menschen hier gelebt haben“, so der achtjährige Hannes. „Das Skelett ist ganz schön gruselig aber eigentlich das Beste hier im Museum“, befand er und staunte nicht schlecht. Bei dem Grab handelt es sich um eine Frauenbestattung, die am Rande eines Herrenhauses der Dorfwurt Feddersen Wierde (1.bis 5. Jahrhundert) gefunden wurde. Besonders eindrucksvoll sind auch die außerordentlich gut erhaltenen Holzfunde aus dieser Wurtensiedlung in der Mulsumer Feldmark. Weitere Exponate stammen aus dem Gräberfeld Fallward bei Wremen (4. und 5. Jahrhundert). Hier wurde auch der sogenannte „Thron der Marsch“ gefunden, ein nahezu vollständig erhaltener Klotzstuhl. Zu den weiteren Glanzstücken der Ausstellung gehören gut erhaltene frühmittelalterliche Holzmöbel, Holzgeschirr und eine Schiffsbestattung. Das Museum betreut auch mehrere Wanderwege, sogenannte Denkmalpfade, zu archäologischen Fundstätten und Bodendenkmälern im Landkreis Cuxhaven. ul

Burg Bederkesa